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   Probentransporteinrichtung PTE_1

pte.jpg (66400 Byte)

     Beschreibung

Die Gesamtanlage PTE_1 dient dem schnellen Transport von schwach aktivierten Probenkapseln aus dem Reaktorraum in den weiter entfernt befindlichen Auswertungs- und Meßraum im Rahmen der Neutronenaktivierungsanalyse. Die dabei zu überbrückende Entfernung beträgt ca. 100m Luftlinie. Es sind mehrere Räume und Sicherheitsbarrieren zu durchqueren. Die Probenkapseln sind zuvor durch die Bestrahlungseinrichtungen TBR, DBVK und DBVR definiert bestrahlt worden.

Bisher wurde der Transport ausschließlich durch Mitarbeiter des HMI Berlin per Hand durchgeführt. Das bedeutete für diesen Mitarbeiter zeitaufwendiges, mehrmaliges Schleusen und Umziehen. Die Vermessung kurzlebiger Isotope ist optimal gestaltbar.

 

     Charakteristik
  • freiprogrammierbare Steuerung besteht aus zwei Einzelgeräten Master-Slave-Prinzip

  • Mikroprozessorbasis SIEMENS SAB 80c537
  • Echtzeituhr für den Zeitstempel
  • Kommunikation Master-Slave über serielle Stromschleife (100m Distanz)
  • Master an der Beladestation / Slave an der Entladestation
  • getrennte Signalerfassung und getrennte Ansteuerung der Aktorik
  • permanente Aktualisierung der Informationen zwischen Master und Slave
  • Steuerungsentscheidung im Master
  • Bestimmung der Dosisleistung des Untergrund
  • Vermessung der Dosisleistung und Freigabe der auszuschleusenden Probe
  • Überwachung von: 8 Reflexlichtschranken und 16 Endlagenschaltern der Aktorik
  • Steuerung von: 6 Ventilen / 5 Kugelhähnen / 1 Ringkanalgebläse 230V
  • schlüsselschaltergesicherte und paßwortgeschützte Handsteuerung zur Behebung von Ausnahmesituationen

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Stand: 22.06.2017